Mittlerweile traditionell sind Reichenauer Athleten beim Meeting direkt am Zürichsee vertreten. Eine perfekte Organisation und eine herrliche Kulisse zwischen See und Bergen macht ebenfalls einen Reiz der Veranstaltung aus.  Jens Ziganke und Stephan Okle waren über 3000 Meter gemeldet. Im A-Lauf ging Jens in der Spitzengruppe, in der sich auch der Konstanzer Florian Röser befand, das Tempo des Pacemakers von Anfang an mit. Mit konstanten Rundenzeiten blieb er bis zum Schluss in der Führungsgruppe, konnte sogar noch im Schlussspurt eine Platzierung gut machen. In 8:29,57 Minuten kam er auf den 4. Platz, der Konstanzer Röser kam knapp vor Jens in 8:26,19 Minuten als Zweiter ins Ziel.
Stephan landete im B-Lauf in 10:12,21 Minuten auf dem 10. Rang.

Nach verletzungsbedingter Absage von Sven Kächelin reiste Christoph Klauser allein nach Grainau zum Zugspitz Ultratrail. Dort wagte Christoph sich beim sogenannten Basetrail XL an die 39,3 Kilometer lange und 1.896 Höhenmeter umfassende Strecke im Zugspitzgebiet. Die  Route führte von Mittenwald nach Grainau, das schwierigste Stück befand sich zudem auf der zweiten Hälfte. Christoph kam hervorragend im hochalpinen Gelände zurecht und kam nach starken 4:30 Stunden auf dem 17. Gesamtplatz ins Ziel.

In dieser Woche verbrachte David Jansen einige Tage in seiner Heimat im Sauerland, das nutzte er um sein Lauftalent auch dort zu demonstrieren. Drei Wettkämpfe in einer Woche plus weitere harte Trainingskilometer absolvierte er binnen Wochenfrist. Den meisten würde nach diesem Pensum die Beine wie Fransen aus der Hose heraushängen, nicht so dem Kilometerfresser David.

Den Auftakt setzte er nach einer wegen der Anreise sehr kurzen Nacht beim Panoramalauf in Balve, die 10,5 Kilometer lange Strecke, die die ersten Hälfte nur bergauf ging, konnte er in glatten 38 absolvieren und mit 3 Minuten Vorsprung den Gesamtsieg einfahren.

Nur zwei Tage später stand er beim Dortmunder Friedenslauf über die Halbmarathondistanz an der Startlinie. Auch hier ließ er sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Nach einem Sturz in der Anfangsphase lief er dennoch dem Feld vorneweg, passierte die 10km-Marke nach 34 Minuten und eilte dem ungefährdeten Sieg in 1:13:48 Stunden entgegen. Damit lief er bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine 1:13er Zeit.

Im Anschluss setzte er noch einen viertägigen Trainingsblock, den er mit einem Geländehalbmarathon beim Sauerland-Höhenflug abschloss. Auf der 21,1 Kilometer langen Strecke über Feld, Wald und Wiesen mit vielen Höhenmetern lag er bis Kilometer 14 in Führung, ehe er den späteren Sieger und Topmann Tim Dally (TuS Deuz) vorbeiziehen lassen musste. David kam mit 18 Sekunden Rückstand als Zweiter in 1:22:12 Stunden ins Ziel. Dritter wurde der deutsche Vizemeister über 100km Jörg Heiner.

Mit vielen Kilometern in den Beinen, zwei Siegen und einem zweiten Platz im Gepäck ging es dann wieder zurück auf die Insel.

Im rahmen des Run & Fun in Tuttlingen ging Peter Wehrle beim 10km-Lauf an den Start. Aufgrund der heißen Temperaturen von etwa 30 Grad waren keine schnellen Zeiten zu erwarten. Peter schlug sich dennoch wacker und lief in 39:50 Minuten auf den 12. Gesamtplatz, in der Altersklasse M45 schaffte er es auf den 2. Platz. Damit war er sehr zufrieden, in Anbetracht des Wetters geht auch die gelaufene Zeit in Ordnung.

Manuela Rometsch und Fabian Greiss gaben sich die Ehre beim Ausdauerdreikampf im schweizerischen Frauenfeld. Manuela absolvierte die „Short Distance“, Fabian wagte sich an die „Long Distance“. Damit musste Manuela einen halben Kilometer ihre Bahnen durch das Schwimmbecken ziehen, anschließend 17 Kilometer auf dem Drahtesel zurücklegen und abschließend noch 5,4 Kilometer zu Fuß rennen. Fabian musste 0,8 Kilometer schwimmen, 34 Kilometer Radfahren und noch 7,2 Kilometer laufen. Beide meisterten die drei Disziplinen problemlos. Manuelas Radvorbereitung war im Vorfeld etwas kurz gekommen, in Summe standen erst 70 Kilometer in den Trainingsbüchern, dennoch zeigte sie auch auf der Radstrecke eine solide Leistung. Nach 1:21:37,2 Stunden hatte sie alle drei Disziplinen beendet,  im Gesamtfeld der Frauen kam sie auf den 30. Platz, in ihrer Altersklasse wurde sie 12. Fabian kam auf der längeren Strecke mit einer hervorragenden Gesamtzeit von 1:49:06,0 Stunden auf dem 40. Gesamtplatz (20. Altersklasse) ins Ziel. Damit zeigte er, dass er auf einem guten Weg ist, seinen geplanten Ironman in diesem Jahr zu meistern.

Zum zweiten Mal fand in Karlsruhe die „Lange Laufnacht - Runnerstracknight“ statt, ein Meeting welches für alle Athleten die perfekte Plattform bietet eine WM-Norm, eine DM-Norm, oder einfach eine persönliche Bestleistung aufzustellen. Mindestens zwei WM-Normen, mehrere EM-Normen, unzählige DM-Normen und noch mehr persönliche Bestleistungen wurden von den über 500 teilnehmenden Athleten aus ganz  Deutschland und Europa erzielt. Eine persönliche Bestzeit sollte auch für Jens Ziganke rausspringen. Nachdem Stephan Okle und Christin Wintersig kurzfristig nicht antreten konnten, war Jens der einzige Reichenauer Vertreter. Im über 40 Mann starken A-Lauf über 5.000 Meter zeigte Jens eine gute Vorstellung im Schein des Flutlichts. Zu Beginn verpasste er etwas den Anschluss an eine Gruppe, wodurch er das Rennen eher ein wenig zu verhalten anging. Auf den letzten beiden Kilometern konnte er sein Tempo nochmals steigern, was in der Regel für einen 5.000m-Lauf eher untypisch ist. Somit blieb die Uhr im Ziel bei 14:45,27 Minuten stehen und er landete er auf dem 24. Gesamtplatz. Damit konnte er seine bisherige persönliche Bestmarke um vier Sekunden verbessern. Im schnellsten Lauf der Nacht blieben über 30 Männer unter der 15-Minutenmarke, was die Leistungsdichte der Veranstaltung deutlich macht.

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