Einziger Vertreter vom SVR bei den Landesmeisterschaften im nordbadischen Mannheim war Jens Ziganke über 3000 Meter. Im Vergleich zu letztem Jahr wurde das Rennen heuer nicht so taktisch gelaufen, sondern von Beginn an recht zügig angegangen. Anfangs bestand die Führungsgruppe noch aus fünf Läufern, gegen Ende des Rennens blieben davon noch Marco Kern (LG farbtex Nordschwarzwald), Steffen Ulmrich (MTG Mannheim) und Jens übrig. Etwa 500 Meter vor dem Ziel forcierte Kern das Tempo und die beiden anderen konnten nicht ganz folgen. Auf der letzten halben Runde ging Jens dann noch an Ulmrich vorbei und sicherte sich die Silbermedaille in 8:29,69 Minuten. Damit blieb er das zweite Mal innerhalb von sieben Tagen unter der 8:30min-Marke. Sowohl mit der Zeit, als auch der Platzierung zeigte er sich sehr zufrieden.

Auf der Suche nach einem Wettkampf stieß Christin Wintersig auf den Seelauf in Hagnau, der dieses Jahr erst zum zweiten Mal ausgetragen wurde.  Erst im Nachhinein wurde ihr klar, dass ein Start um 15 Uhr zu dieser Jahreszeit auch volle Hitze bedeuten würde, aber die hielt sich an diesem Tag zum Glück etwas zurück. Die Anstiege durch die Weinberge und Obstwiesen im Hinterland von Hagnau waren jedoch schweißtreibend genug, da hier auch der erfrischende Wind fehlte. Nachdem sich bereits direkt nach dem Startschuss des 10km-Laufes nur fünf Männer geschweige denn einer Frau vor ihr befanden, beschloss Christin, die Sache bei den Temperaturen lieber  locker anzugehen. Schon kurze Zeit später hatte sie zwei weitere Männer überholt und lief die gesamte  Strecke, ohne vor oder hinter sich jemanden in Sichtweite zu haben.

Mit ihren 44:07min ließ sie nur drei Männer vor sich ins Ziel und gewann dementsprechend bei den Frauen und auch ihre Altersklasse.  Zusammen mit einer Riesenflasche Hagnauer Müller-Thurgau und einem Kanutour-Gutschein machte sie sich dann zufrieden auf den Nach-Hause-Weg.

Mittlerweile traditionell sind Reichenauer Athleten beim Meeting direkt am Zürichsee vertreten. Eine perfekte Organisation und eine herrliche Kulisse zwischen See und Bergen macht ebenfalls einen Reiz der Veranstaltung aus.  Jens Ziganke und Stephan Okle waren über 3000 Meter gemeldet. Im A-Lauf ging Jens in der Spitzengruppe, in der sich auch der Konstanzer Florian Röser befand, das Tempo des Pacemakers von Anfang an mit. Mit konstanten Rundenzeiten blieb er bis zum Schluss in der Führungsgruppe, konnte sogar noch im Schlussspurt eine Platzierung gut machen. In 8:29,57 Minuten kam er auf den 4. Platz, der Konstanzer Röser kam knapp vor Jens in 8:26,19 Minuten als Zweiter ins Ziel.
Stephan landete im B-Lauf in 10:12,21 Minuten auf dem 10. Rang.

Nach verletzungsbedingter Absage von Sven Kächelin reiste Christoph Klauser allein nach Grainau zum Zugspitz Ultratrail. Dort wagte Christoph sich beim sogenannten Basetrail XL an die 39,3 Kilometer lange und 1.896 Höhenmeter umfassende Strecke im Zugspitzgebiet. Die  Route führte von Mittenwald nach Grainau, das schwierigste Stück befand sich zudem auf der zweiten Hälfte. Christoph kam hervorragend im hochalpinen Gelände zurecht und kam nach starken 4:30 Stunden auf dem 17. Gesamtplatz ins Ziel.

In dieser Woche verbrachte David Jansen einige Tage in seiner Heimat im Sauerland, das nutzte er um sein Lauftalent auch dort zu demonstrieren. Drei Wettkämpfe in einer Woche plus weitere harte Trainingskilometer absolvierte er binnen Wochenfrist. Den meisten würde nach diesem Pensum die Beine wie Fransen aus der Hose heraushängen, nicht so dem Kilometerfresser David.

Den Auftakt setzte er nach einer wegen der Anreise sehr kurzen Nacht beim Panoramalauf in Balve, die 10,5 Kilometer lange Strecke, die die ersten Hälfte nur bergauf ging, konnte er in glatten 38 absolvieren und mit 3 Minuten Vorsprung den Gesamtsieg einfahren.

Nur zwei Tage später stand er beim Dortmunder Friedenslauf über die Halbmarathondistanz an der Startlinie. Auch hier ließ er sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Nach einem Sturz in der Anfangsphase lief er dennoch dem Feld vorneweg, passierte die 10km-Marke nach 34 Minuten und eilte dem ungefährdeten Sieg in 1:13:48 Stunden entgegen. Damit lief er bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr eine 1:13er Zeit.

Im Anschluss setzte er noch einen viertägigen Trainingsblock, den er mit einem Geländehalbmarathon beim Sauerland-Höhenflug abschloss. Auf der 21,1 Kilometer langen Strecke über Feld, Wald und Wiesen mit vielen Höhenmetern lag er bis Kilometer 14 in Führung, ehe er den späteren Sieger und Topmann Tim Dally (TuS Deuz) vorbeiziehen lassen musste. David kam mit 18 Sekunden Rückstand als Zweiter in 1:22:12 Stunden ins Ziel. Dritter wurde der deutsche Vizemeister über 100km Jörg Heiner.

Mit vielen Kilometern in den Beinen, zwei Siegen und einem zweiten Platz im Gepäck ging es dann wieder zurück auf die Insel.

Im rahmen des Run & Fun in Tuttlingen ging Peter Wehrle beim 10km-Lauf an den Start. Aufgrund der heißen Temperaturen von etwa 30 Grad waren keine schnellen Zeiten zu erwarten. Peter schlug sich dennoch wacker und lief in 39:50 Minuten auf den 12. Gesamtplatz, in der Altersklasse M45 schaffte er es auf den 2. Platz. Damit war er sehr zufrieden, in Anbetracht des Wetters geht auch die gelaufene Zeit in Ordnung.

Zum Seitenanfang