Ihren ersten Triathlon über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen) absolvierten Manuela Rometsch und Fabian Greiß. Fabian bewältigte die drei Disziplinen in der starken Zeit von 2:27:08 Stunden. Manuela schwamm eine hervorragende Zeit, beim Radfahren nahm sie zunehmend Fahrt auf und lief die abschließenden 10 Kilometer konstant schnell ins Ziel. Nach 2:50:53 Stunden war auch sie glücklich im Ziel ihrer ersten olympischen Distanz.

Bild Pfänder Berglauf

Der Berglauf auf den Bregenzer Hausberg hatte Peter schon lange auf seiner „To-do-Liste“ stehen. Nun endlich konnte er auch hinter diesen Lauf ein Häkchen setzen. Mit dabei waren auch David Jansen und Stephan Okle. Letzterer hat seine Liebe zum Berglauf auch nach mittlerweile mehreren Anläufen noch nicht finden können, ließ sich aber dennoch von Peter und David dazu überreden, mit an den Pfänder zu fahren. Die Streckenlänge allein stellt im Grunde kein Problem dar, sie beträgt nur 3,5 Kilometer, allerdings sind dabei 605 Höhenmeter zu erklimmen. Am besten mit der Steigung klar kam David, er begann noch verhalten, holte den vorausgeeilten Peter aber bald ein und erklomm den Berg mit kraftvollem Schritt. Nach nur 29:40,2 Minuten hatte David den Gipfel erreicht und konnte von oben den Blick auf die sich bergauf quälende Läuferschar genießen. Nach
30:29,0 Minuten kam Peter oben an und konnte David Gesellschaft leisten, während sie auf Stephan warteten. Dieser kam etwa 3 Minuten später oben an, hatte während seiner 33:19,8 minütigen Laufzeit das Berglaufen zwar noch immer nicht lieben gelernt, wurde aber durch die herrliche Aussicht über den Bodensee und den Bregenzer Wald in angemessener Art und Weise entschädigt. So konnten schlussendlich alle drei zufrieden eine Gipfelbratwurst verspeisen, ehe es mit der Seilbahn zurück ins Tal ging.

Wie fast in jedem Jahr beim Stadtlauf in Frauenfeld Jahr hatte es auch an diesem Spätsommersamstagabend Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke. Peter Wehrle und Stephan Okle scheuten die Hitze nicht und gingen über die ca. 7,2 Kilometer lange Strecke durch die Frauenfelder Innenstadt an den Start. Die vier Runden mit jeweils einem langen und heftigen Anstieg und zahlreichen engen Kurven hatten es in sich. Peter zeigte aber trotz der hohen Temperaturen ein starkes Rennen, in 27:44,2 Minuten lief er seine bislang schnellste Zeit auf dem Kurs. Sein Trainingspartner Stephan, der nach der Bahnsaison die Intensitäten aus dem Training herausgenommen hatte, musste heute beißen um an Peter dranzubleiben. So erreichte Stephan vier Sekunden hinter Peter das Ziel, seine Zeit war aber dennoch knapp schneller als im Vorjahr.

Kein Reinfall war der Lauf am Rheinfall für Sven Kächelin. Die 20,2km lange Strecke über Stock und Stein entlang Europas höchstem Wasserfall bewältigte Sven in 1:35:28,3 Stunden und konnte damit seine Zeit aus dem Vorjahr um über drei Minuten unterbieten. Da Sven ohnehin gerne abseits befestigter Wege unterwegs ist, war diese Strecke wie geschaffen für ihn. In der M30 belegte er den 31. Platz von 103 Läufern in dieser Altersklasse.

Gute Leistungen erzielten insgesamt fünf Athleten des SV Reichenau beim traditionellen Fischbacher Abendsportfest  beim zweiten der drei  Wettkampfabende. Marco Sättele versuchte sich erstmals bei einem Wettkampf im Speer. Er warf diesen  40,43m weit, eine gute Leistung, auch wenn vermutlich noch einiges mehr drin ist. Schließlich muss man sich in Wettkämpfe erst reinfinden, zumal die Bedingungen mit einer nassen Bahn nicht ideal waren. Über die 3000m waren Michaela und Christin Wintersig am Start. Beide liefen ein gutes Rennen, in dem bunt gemischt von 15- bis über 70-jährige Läufer dabei waren. Schon als Gesamtsechste und erstes Mädchen lief Christin nach 11:14,89min über die Ziellinie. Auch Michaela konnte sich im Vergleich zu ihrem ersten Rennen über diese Distanz gut zwanzig Sekunden steigern und kam nach 12:19,17min ins Ziel. Etwas später startete noch das 5000m-Rennen, bei dem für Stephan Okle und Peter Wehrle gute Zeiten heraussprangen. Obwohl Stephan während dem Lauf eine Kontaktlinse verlor und dann eindeutig mit Handicap weiterlaufen musste, verpasste er mit seiner gelaufenen Zeit von 17:21,51min die bisherige persönliche Bestleistung um nur drei Sekunden. Peter lief ebenfalls ein starkes Rennen und kann mit seiner  Zeit von 18:28,19min durchaus zufrieden sein.

Seinen Besuch in der ehemaligen Heimat terminierte David Jansen vorausschauend so, dass er dort noch den Halbmarathon in Bad Pyrmont laufen konnte. Neben der Hitze bestand eine weitere Schwierigkeit im Streckenverlauf. Ständig steil hoch und runter ging es durchs Weserbergland, gespickt war die Strecke zudem mit vielen Spitzkehren, die permanent als Rhytmusbrecher fungierten. Dabei kamen über die 21,1 Kilometer dann deutlich über 300 Höhenmeter zusammen. Trotz zwischenzeitlichem Seitenstechen und Krämpfen lief David ein starkes Rennen. Er bewältigte die anspruchsvolle Strecke als 16. der Gesamtwertung in der für die Bedingungen sehr guten Zeit von 1:32,20 Stunden. Damit kann er sehr zufrieden sein, zumal er dem Schreiber dieser Zeilen kurz nach Zieleinlauf per Kurznachricht mitteilte, solch einen harten Lauf bislang noch nie gelaufen zu sein.

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