Nur fünf Minuten Anfahrtsweg hatte Stephan Okle zu diesem Wettkampf aufgrund eines Fortbildungsaufenthalts in Calw. So kurz ist die Anreise sonst nur beim heimischen Insellauf oder zum Reichenauer Crosslauf, somit war klar, dass der Läuferabend in die Wettkampfplanung integriert werden würde. Wie in der Vorwoche stand Stephan über 5.000m an der Startlinie. Im Gegensatz dazu waren die äußeren Bedingungen nicht optimal. Hohe Temperaturen und Schwüle machten den Läufern zu schaffen. Bis zur 3.000-Meter-Marke deutete die Zwischenzeit auf eine erneute Steigerung der erst 8 Tage alten persönlichen Bestleistung hin, dann musste er etwas Federn lassen und kam nach 17:30,99 Minuten auf dem zweiten Gesamtplatz ins Ziel. Bei den Bedingungen ein zufriedenstellendes Ergebnis, zumal es seine bislang zweitschnellste gelaufene Zeit war.

Auch in diesem Jahr war die Insel wiederum Station der Kinderleichtathletik-Wettkampfserie der Altersklassen U8 bis U12. Über 150 Kinder aus dem ganzen Bezirksgebiet kamen ans Baurenhorn, um sich in ihren Teams mit anderen Bezirksvereinen in den Disziplinen Hindernis-Sprint-Staffel, Weitsprung und Drehwurf zu messen. Für die Kinder der Altersklasse U12 stand zum Abschluss noch ein 1,5 Kilometer langer Crosslauf auf dem Programm. Die Organisation durch die Leichtathletik-Jugendabteilung verlief auch in diesem Jahr absolut reibungslos, der straffe Zeitplan wurde trotz der erfreulich vielen Anmeldungen immer eingehalten, von Seiten der Teilnehmer und Trainer wurde viel Lob entgegengebracht. Die teilnehmenden Kinder waren mit viel Begeisterung dabei und wetteiferten fair und mit viel Spaß. Als Preis gab es dann zusätzlich zur Urkunde für jeden eine Reichenauer Gurke, die von den meisten noch vor Ort und mit Genuss verzehrt wurde und mittlerweile bei den Kindern als Highlight angesehen wird. Hierfür geht ein Dankeschön an die Reichenau-Gemüse eG, die uns die Gurken, sowie Gurkenkartons als Hindernisse, Obst etc. gespendet hat.

Steil bergauf ging es für Christoph Klauser, nämlich deutlich über 1.000 Höhenmeter von Mittenwald auf die Linderspitze. Bei einer Streckenlänge von 11 Kilometern beträgt die durchschnittliche Steigung damit über 10%. Christoph schaffte diese harte Strecke durch herrliches Alpenpanorama in 1:28:25 Stunden. Die Belohnung für seine Torturen erhielt er dann am Gipfel in Form eins grandiosen Ausblicks.

Aufgrund einer Fortbildung hielt sich Stephan Okle im Nordschwarzwald auf, wodurch er Horb mit sehr kurzem Anreiseweg erreichen konnte und sich daher entschied, dort die 5.000m in Angriff zu nehmen. Die Entscheidung hatte sich gelohnt, wieder sprang eine persönliche Bestzeit heraus. Die Effekte seines systematisch strukturierten Trainingsaufbaus zeigen nun ihre Wirkung. In dem Rennen hielt sich Stephan etwa bis zur Hälfte an dritter Position, ehe einer nicht mehr folgen konnte. Bis kurz vor Eingang der letzten Runde lief Stephan gleichauf mit einem Kontrahenten, durch eine schnelle Schlussrunde konnte er diesen dann aber distanzieren und das Rennen in 17:18,40 Minuten gewinnen.

Ein kleines, familiäres Abendsportfest fand  am Mittwoch in Donaueschingen statt. Nur drei Tage nach dem Wettkampf am Sonntag in Tübingen versuchten sich Christin und Markus Wintersig auch hier nochmal über die 3000m, für Christin vor allem, um etwas mehr Wettkampferfahrung zu sammeln. Auch Bruno Spitzhüttl und Michaela Wintersig waren mit am Start. Zuerst liefen alle weiblichen Teilnehmer von W15 bis W50 in einem Lauf, dann die Herren. Christin machte in ihrem Lauf lange Zeit das Tempo und lief vorneweg. Erst auf der Zielgeraden wurde sie dann doch noch überspurtet, sicherte sich aber in 11:27,45min den zweiten Gesamtplatz und wurde Erste der wU20. Auch Michaela zeigte, dass sie nicht fehl am Platz ist: Das erste Mal auf dieser Distanz und noch nicht oft auf Wettkämpfen überhaupt lief sie nach 12:40,97min auf den 8. Platz. Für eine Überraschung sorgte Bruno Spitzhüttl dann im Lauf der Männer und männlichen Jugend. Von Anfang an lief er bei der Spitzentruppe mit und musste erst gegen Ende den Abstand etwas vergrößern lassen. Dennoch kam er als Gesamtdritter und zweiter der mU18 schon nach 10:05,36min ins Ziel. Markus Wintersig hatte so gegen ihn keine Chance, zumal der Lauf von Sonntag noch in seinen Beinen steckte, lief aber dennoch nach 10:50,63min über die Ziellinie.

Drei Reichenauer Athleten waren beim Soundtrack in Tübingen über die 3000m am Start. Es gab zwei Läufe, wobei sich Stephan Okle freute, im schnelleren „Elitelauf“ mitlaufen zu dürfen. Fast die ganze Zeit allein (also ohne Läufer direkt um sich herum) musste er sich selbst Tempo machen. Dennoch kam er in seinem Lauf als neunter mit einer Zeit von 9:51,15 ins Ziel und landete auf dem 11. Gesamtplatz der Männer. Seine Bestzeit um nur drei Sekunden verfehlt, zeigte sich, dass er gut in Form ist. Auch Christin und Markus Wintersig liefen die 7,5 Sportplatzrunden: Markus, diese kurzen Strecken nicht mehr allzu gewohnt, lief nach 10:46,28 über die Ziellinie und musste sich seiner Tochter noch nicht geschlagen geben. Sie lief mit Spaß ein lockeres Rennen ,wobei sie fast die ganze Zeit einer Vierergruppe vorweglief. Doch auf der Zielgeraden wurde sie von ihrer Altersgenossin doch noch überspurtet und kam in einer Zeit von 11:21,51 auf den zweiten Platz der wU20. Aufdiese Zeit lässt sich demnächst aufbauen.

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