Ein alljährlicher Erfolgsgarant stellt der Schienerberglauf für die Reichenauer Läufer dar. Nachdem sich Stephan Okle, Peter Wehrle und Jens Ziganke in den Vorjahren bereits Gesamtsiege sichern konnten, folgte in diesem Jahr der Triumph von Elena Blum (einigen vielleicht noch unter Deggelmann bekannt). Die etwa 9,5 Kilometer lange Strecke mit zahlreichen Höhenmetern legte sie als schnellste Frau im Feld in 45:33,49 Minuten zurück und konnte sich beim Zieleinlauf sowie bei der Siegerehrung als Gesamtgewinnerin besonders bejubeln lassen. Auch Peter Wehrle zeigte wieder einmal, dass er am Schienerberg immer für einen Podestplatz gut ist, nach seinem Gesamtsieg im Vorjahr, kam er heuer auf dem 3. Platz ins Ziel. In 38:09,38 Minuten bezwang er die Strecke und war damit sogar 2 Minuten schneller als im Vorjahr. Seine Tochter Tatjana Wehrle verbesserte sich ebenfalls beim 1.000 Meter Jugendlauf um etliche Sekunden und kam in 4:44,16 Minuten auf den 3. Platz der Schülerinnen B. Manuel Soriano Virues  lief die 5km-Strecke in 23:13,85 Minuten und kam auf den 8. Platz.
Zufrieden und voll bepackt mit den stets lukrativen Preisen beim Schienerberglauf konnten alle die Rückreise antreten.

Aufgrund von Rückenproblemen verlagerte Manuela Rometsch ihre Aktivität an diesem Wochenende vom geplanten Gundelrennen, ersatzweise an den Thuner See, genauer gesagt nach Spiez, um am dortigen Triathlon teilzunehmen. 500 Meter Schwimmstrecke, gefolgt von 20 Kilometern auf dem Fahrrad sowie abschließend eine 5,5 Kilometer lange Laufstrecke, galt es zu bewältigen. Sowohl die Rad-, als auch die Laufstrecke wiesen dazu noch einige Höhenmeter auf, was aber den positiven Nebeneffekt hatte, eine sehr schöne Aussicht über den See genießen zu können. Allerdings sollte der Blick nicht allzu oft abschweifen, denn durch den starken Regen vor dem Start, war die Strecke nass und damit sehr rutschgefährlich. Im Ziel wurde Manuela von der herauskommenden Sonne empfangen, auch Manuela strahlte neben der Sonne ob ihrem 22. Gesamtplatz bei den Frauen und dem 4. Rang in der Altersklasse SW 35 in der Zeit von 1:22.41,2 Stunden.

Bei den Süddeutschen Meisterschaften im schwäbischen Heilbronn präsentierte sich Jens Ziganke hervorragend über 5.000m. Lange lag das Tempo im Bereich seiner persönlichen Bestleistung, gegen Ende konnte Jens das Tempo leider nicht mehr ganz halten. Dennoch kam er mit einer sehr guten Zeit von 14:56,47 Minuten auf dem 4. Platz ins Ziel. Zwar verfehlte er damit das Podest knapp, mit seiner Leistung war er dennoch zufrieden.

Zwar fehlten 3km bis zur Marathondistanz, doch hatte es dieser Lauf in sich, denn es galt 1.896 Höhenmeter auf einer Strecke von 39,3 Kilometern zu überwinden. Unser Läufer Sven Kächelin nahm diese Tortur in Angriff. Bis Kilometer 21 waren auf Schotterstraßen und Waldwegen die  ersten 700 Höhenmeter zu bewältigen, anschließend folgte ein 10 Kilometer langer Anstieg mit 1.200 Höhenmetern durch hochalpines Gelände zum höchsten Punkt Deutschlands, der Zugspitze. Der Gipfel war hier zwar erreicht, das Ziel jedoch noch nicht. Dieses befand sich am Ausgangsort, so mussten die mühsam gewonnenen Höhenmeter wieder vernichtet werden. Rasant ging es nun 7 Kilometer bergab,  teils schneebedeckte Wege und Geröllabschnitte verlangten den Läufern ein Höchstmaß an Konzentration ab. Zum Abschluss folgte noch eine 2 Kilometer lange Zielgerade auf Asphalt, bei der nochmals die Willenskraft gefordert wurde um das Ziel zu erreichen. Dort angekommen gab es zur Belohnung eine ausgiebige Zielverpflegung , bestehend aus typisch bayrischen, deftigen Spezialitäten. In der Gesamtwertung kam Sven in der Zeit von 5:40 Stunden auf den 120. Platz von 440 Männern (AK 78. von 231). Sein selbst gestecktes Ziel von 6 Stunden hat er deutlich unterboten, schon im nächsten Jahr soll allerdings die 5 Stunden-Marke fällig sein.

Nach dem Bezirks- und Regionalmeistertitel, zeigte Marten Hoppe, dass er sich auch in der badischen Konkurrenz behaupten kann. In Ettlingen stellte er sich der Konkurrenz über 800m. Marten hielt sich permanent im vorderen Teil des Läuferfeldes auf, in dem ständig Positionskämpfe stattfanden. Beim Zielspurt ging es dann sehr eng zu, Marten konnte sich als 5. über den Zielstrich werfen. Wie eng es zuging, zeigt sich beim genauen Blick in die Ergebnisliste, nur eine gute Sekunde fehlte zur Silbermedaille.  Bei den badischen Meisterschaften ist ein fünfter Platz eine hervorragende Leistung, die zudem mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:10,32 min belohnt wurde.

Spontan entschied sich Manuela Rometsch beim Firmenlauf in Radolfzell über ca. 6,4 km an den Start zu gehen. Hoch und Runter, sowie über  Kopfsteinpflastersteinpassagen der Altstadt, führte der Kurs. Dass Manuela gut in Form ist, zeigte sie abermals. In 28:28,2 min lief sie auf den 3. Gesamtplatz bei den Frauen hinter Laura Knörr und Gina Jackson.

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