Italien, wir kommen!!!  Voller Vorfreude  hat sich eine 11-köpfige Sportlergruppe von der Reichenau aufgemacht, um in der Woche vor Ostern die Umgebung von Viareggio unsicher zu machen.
Alles hat gut gepasst - das Wetter sehr lauffreundlich, das Meer ausreichend warm, und vor allem: Motivierte Läufer! Ein einziges Problem: Das Stadion hat uns nicht kommen gehört,  jedes Mal standen wir vor geschlossenen Türen. Aber auch hier weiß man sich zu helfen – Laufen kann man bekanntlich überall: Die 400m Läufe fanden improvisiert  im Wald statt, Kräftigung und Stabilisation am Strand, das Schnelligkeitstraining im Park.
Jeden Morgen um sieben Uhr  begann der Tag mit einem kurzen Auftakt am Strand…für so manchen eine kleine Quälerei, das Frühstück schmeckte danach jedoch noch besser (auch wenn dem der ein oder andere widersprechen wird…). Jens, Stefan, Lasse und Christin sowie Michaela, Gina und Jannis formierten sich zu zwei idealen Gruppen. Sowohl beim Fahrtspiel im Wald als auch beim langen Dauerlauf an der Küste entlang machten sie sich ordentlich Temp. Obwohl Jannis in diesem Jahr eigentlich aussetzen und zu Hause bleiben wollte, fand er sich plötzlich doch im Italien-Auto wieder. So ist das nun mal als treue Seele! Dank Gina und Michaela lernte er in der Woche wieder, wie man seine Energie auch auf eine längere Strecke aufteilen kann und muss. Joshua kämpfte sich ohne zu Murren wacker durch die Tage.  Dies unterstützte eine erstaunlich ehrgeizige Frauenbegleitung namens Ina – der man anmerkte, dass sie sich für dieses Jahr einiges vorgenommen hat. Und für Pizza und Bier am Abend lohnte es sich hartes Training allemal! So ließ sich der Tag gut ausklingen: Nach einem anstrengenden Tag Pizza oder Pasta vor sich – und entspannen! Ein Gelato als Nachtisch ist in Italien natürlich Pflicht. Und vermutlich auch nötig, um alle Speicher für den nächsten Tag zu rüsten… Die Bar zum Schluss darf keinesfalls fehlen: Nach mehreren Jahren in Folge würde der Wirt uns sonst noch vermissen!
Stephan hatte etwas Pech. Gleich am ersten Tag begann sein Rücken zu schmerzen, sodass er wohl oder übel das Rad als Alternativprogramm nutzen musste. Markus coachte und trainierte gleichzeitig. Nach mehreren Wochen Pause tastete er sich langsam wieder an längere Belastungen heran und genoss vor allem den Strandlauf.
Im Endeffekt kamen bei zwei Trainingseinheiten pro Tag alle auf ihre Kosten und hoffen, dass sich das Training im Verlauf des Jahres  auszahlt!
Viel zu schnell war die Woche schon wieder vorbei und die Taschen im Auto. Dank einer angemessenen Mischung aus Training, Essen, Kultur und italienischer Vita sind alle (in ein paar Tagen wieder) fit und zufrieden auf der Insel angekommen!

2019 Trainingslager Viareggio