Während der überwiegende Teil der SVR-Läufer an diesem Tag beim Radolfzeller Crosslauf startete, hatte Stephan sich den Marathon in Frauenfeld ausgesucht. Mit ca. 530 Höhenmetern, verteilt über die 42 Kilometer lange Strecke, gehört der Kurs sicherlich nicht zu einer Bestzeitenstrecke. Nachdem Stephan wie so einige SVR-Athleten, im ersten Halbjahr aufgrund von Verletzungsquerelen deutlichen Trainingsrückstand hatte, spulte er in letzter Zeit aber wieder konstante Wochenumfänge um die 100 Kilometer ab.
Auf der welligen Strecke, die von Frauenfeld nach Will und wieder zurückführte, lief er relativ kontrolliert an. Ohne großen Einbruch kam er dann nach exakt 3:13 Stunden ins Ziel. Einzig die durch den Dauerregen ausgekühlte Oberschenkelmuskulatur, machte sich auf den starken Gefällabschnitten ab Kilometer 38 bemerkbar. Zufrieden mit dem Ergebnis, wird Stephan nach einer Regenerationsphase dann in die Crosslaufserie einsteigen.