Dass die Bahnleichtathletik alles andere als schnöde sein muss, haben die Macher von der LG Region Karlsruhe eindeutig bewiesen. Inzwischen in der dritten Auflage befand sich das hochkarätige Läufermeeting am vergangenen Wochenende. Allein sechs Läufe über 5.000m, eingeteilt nach Leistungsvermögen, waren angesetzt. Dazu etwa so viele Serien über 800m, 1.500m und 3.000m Hindernis. Damit waren in Summe über 600 Athleten am Start, was zur Folge hatte, dass auch die eine oder andere Norm für eine internationale Meisterschaft gefallen ist. Aufgepeppt wurde das Ganze mit einem großen Showprogramm und auch einem Partyfestzelt auf der Gegengeraden, welches die Läufer in jeder Runde durchliefen. Vom SV Reichenau war Stephan Okle mit von der Partie. Sein 5.000er wurde um 23:05 Uhr gestartet. Nach kontrolliertem Beginn konnte er sein Tempo exakt halten und kam nach 17:36 min ins Ziel. Für das erste Rennen über diese Distanz in dieser Saison war dies zufriedenstellend. Die Atmosphäre bei der Veranstaltung taugt jedenfalls für schnelle Zeiten.

Seine gute Marathonform nutzte Christoph Klauser um auch auf der Runde um den Schluchsee eine gute Zeit zu erzielen. Beim landschaftlich sehr reizvollen Schluchseelauf über 18,2 km konnte er seine starke Form nochmals unter Beweis stellen. Nach 01:09:36h hatte er den See umrundet. Damit kam er auf den 26. Gesamtplatz und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke um ziemlich genau eine Minute.

In diesem Jahr fand der IBL-Länderkampf praktisch vor der Haustüre statt. Im Konstanzer Bodenseestadion traten die Selektionen der besten Leichtathleten aus den Bezirken Hegau-Bodensee, Allgäu, Oberschwaben, Thurgau/Schaffhausen, Ostschweiz und Vorarlberg gegeneinander an. Jedes Team muss für jede Disziplin mindestens einen Athleten stellen; die Abschlusswertung erfolgt dann anhand eines Punktesystems, bei dem die jeweilige Einzelplatzierung der Disziplin maßgebend ist.
Vom SV Reichenau waren Marco Sättele und Christin Wintersig für das Team Hegau/Bodensee nominiert. Marco trat zunächst im Hochsprung an, wo er die Latte bei einer Höhe von 1,69m überquerte. Danach war er auch bei der Schwedenstaffel (400m-300m-200m-100m) als dritter Läufer auf der 200m-Strecke in vollem Einsatz. Er zeigte er einen tollen Fight mit der Konkurrenz, auch wenn die Staffel es von Anfang an sehr schwer hatte! Aus Österreich und vor allem auch der Schweiz sind immer starke Athleten am Start, die die anderen Teams herausfordern.
Christin war über die 800m am Start, eine für sie eigentlich sehr kurze Strecke. Sie hielt sich von Beginn an im Feld  und kämpfte gegen die immer schwerer werdenden Beine an. Und es lohnte sich, mit harten Muskeln, aber völlig zufrieden überquerte sie mit einer persönlichen Bestleistung nach nur 2:30,27min die Ziellinie!
Damit trugen beide zum guten Abschneiden der Bezirksmannschaft bei, in der Endabrechnung kam das Team auf den 4. Platz. Zudem ist ein solcher Länderkampf immer ein schönes, vereinsübergreifendes Mannschaftserlebnis!2018 IBL Konstanz

Alljährlich ist das „Meeting der krummen Strecken“ in Pliezhausen ein Pflichttermin. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung auf zwei Tage ausgedehnt, da am Samstag die deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter im Rahmen des Meetings stattfanden. Am Samstag fanden als Rahmenwettbewerb auch die 3.000m-Läufe statt. Hier war Stephan Okle am Start. Er nutzte den Wettkampf hauptsächlich als Testwettkampf für die 5.000m in der Woche darauf. Stephan lief ein relativ konstantes Tempo und kam nach 10:09 Minuten ins Ziel. Damit blieb er zwar nicht unter der 10-Minutenmarke, war aber dennoch im Großen und Ganzen zufrieden. Entspannt konnte er anschließend die Finals über 10.000 Meter und am Sonntag dann die international besetzten Läufe des Meetings anschauen.

Zeitgleich am Samstagabend war Jens Ziganke beim 10km-Lauf im Rahmen des Mannheimer Dämmermarathons am Start. Eigentlich hätten die Beine zwei Wochen nach dem Marathon noch nicht unbedingt einen Wettkampf gebraucht, da er aber vom Veranstalter eingeladen wurde, ging er doch an den Start. Trotz wenig Training und kaum Schlaf aufgrund beruflicher Verpflichtungen (Abschlussfahrt mit seinen Schülern in den Tagen zuvor), zeigte er mit der Zeit von 32:32min und dem 3. Platz eine gute Leistung.

Antonio Lucena und Belen Gallego, beide aus dem spanischen Andalusien, sind vor einigen Wochen zur Reichenauer Trainingsgruppe gestoßen. Beide hat es aufgrund ihrer neuen Arbeitsstelle beim ZfP aus der Sonne Südeuropas auf die schöne Reichenau verschlagen. Da sie endlich auch ihr neues rotes SVR-Trikot zur Schau stellen wollten, gingen sie in Heiligenberg beim Schlosslauf an den Start. Antonio über 5,3 km, seine Freundin Belen zog die doppelt so lange Strecke von 10,6 km vor.

Gleich bei seinem ersten Wettkampf auf deutschem Grund konnte Antonio den Lauf in 19:48min gewinnen. Erstes Rennen, erster Pokal, also ein überaus erfolgreicher Einstand. Auch Belen zeigte ein gutes Rennen im hügeligen Bodenseehinterland. Nach 1:01:52h lief sie ins Ziel.
Die Reichenauer Athleten freuen sich über die sympathische Verstärkung des Läuferteams.

 

In der prallen Mittagssonne starteten Peter Wehrle und Markus Wintersig den 10km-Lauf bzw. Halbmarathon in Uhldingen.
Markus nahm den Halbmarathon in Angriff. Unter anderem wollte er sein Stehvermögen ausbauen - in der Hoffnung, den nächsten 10km-Lauf als „Kurzstrecke“ empfinden zu können. Doch er wusste vor dem Start nur ansatzweise, auf was er sich eingelassen hatte… laut Ausschreibung erwartete die Läufer „eine bezaubernde, aber auch anspruchsvolle Strecke“ – und das war keine Untertreibung! Zusätzlich zu den vielen Höhenmetern machte Markus die Hitze sehr zu schaffen, der entstandene Flüssigkeitsmangel ließ die letzten vier Kilometer zur Qual werden. Aber entsprechend seinem Vorsatz kämpfte er sich durch und erreichte nach 1:35:56,6h als Vierter der M50 das Ziel!

Peter hatte es zumindest ein bisschen leichter, die Runde war nur zehn Kilometer lang und die Höhenmeter entsprechend weniger. Die Hitze änderte sich jedoch nicht und so kam auch er ordentlich ins Schwitzen. Zufrieden überquerte er mit einer für diese Strecke guten Zeit von 40:19,8min die Ziellinie. Neben einem Gesamtachten Platz konnte er sich sogar über den zweiten in der M45 freuen! Nach getaner Arbeit genossen Peter und Markus nach etlichen Bechern Isofit das kühle Bier dann ganz besonders!

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